zur Startseite
Informationen über die Praxis
Unser Leistungsspektrum
Kontakt: Telefon - Fax - Adresse
Aktuelle Informationen für unsere Patienten
Links zu weiterführenden Informationen
Anfahrt - Lageplan - Routenplaner
Impressum
Start :: Patienten - Informationen

Hier haben wir für Sie genauere Informationen zu folgenden Themen zusammengestellt:

    Darmspiegelung (Koloskopie)
    Die Darmspiegelung (Koloskopie) ist die wichtigste Untersuchungsmethode zur frühzeitigen Erkennung von Erkrankungen des Enddarms, des Dickdarms und der unteren Dünndarmabschnitte. Sie ist in Bezug auf ihre Aussagekraft anderen Verfahren wie Röntgen und Ultraschall weit überlegen. Nur bei dieser endoskopischen Methode ist es dem Arzt möglich, die entsprechenden Organabschnitte unter direkter Sicht zu untersuchen und gegebenenfalls direkt Gewebeproben aus auffälligen Veränderungen zu nehmen.

    Heute ist die Untersuchung durch die Verwendung moderner Geräte nicht mehr belastend für den Patienten. Dünne und flexible Endoskope ermöglichen es dem erfahrenen Arzt, die Untersuchung schonend und nicht belastend durchzuführen. Auf Wunsch ist die Untersuchung selbstverständlich mit Beruhigungsspritze oder Kurznarkose möglich, allerdings muß dann am Untersuchungstag auf das Führen von Kraftfahrzeugen oder Bedienen von Maschinen verzichtet werden.

    Sollten bei der Untersuchung krankhafte Darmveränderungen und insbesondere Krebsvorstufen, z.B. sogenannte Polypen, festgestellt werden, können diese sofort über das Endoskop abgetragen werden. Dadurch wird dem Patienten eine erneute Untersuchung und insbesondere auch eine erneute Darmreinigung erspart.
    (nach oben)

    Was ist eine Dickdarmspiegelung?
    Die Dickdarmspiegelung ist eine Untersuchung des Dickdarms (Kolon) mit einem Spezialendoskop, dem Koloskop. Der Arzt kann mit Hilfe der Koloskopie den Dickdarm betrachten und bei Bedarf Biopsien (Gewebeproben) entnehmen oder kleinere operative Eingriffe durchführen.
    (nach oben)

    Wie funktioniert die Koloskopie?
    Das Koloskop ist ein biegsames Endoskop, etwa von der Dicke eines kleinen Fingers (zehn bis 12 Millimeter) und der Länge von anderthalb Metern. Es besteht aus einem optischen System mit Objektiv und Okular, einer Lichtquelle und einer Spül- und Absaugvorrichtung. Außerdem besitzt es Arbeitskanäle, durch die chirurgische Instrumente für die Entnahme von Biopsien oder für kleinere operative Eingriffe eingeführt werden können. Das optische System des Koloskops ist über eine Kamera mit einem Monitor verbunden.
    (nach oben)

    Wann ist eine Dickdarmspiegelung notwendig?
    Der Arzt kann eine Koloskopie zur Abklärung (Diagnostik) verschiedener Krankheiten veranlassen.
    Dazu gehören:

    • Blutungen im Darm 
    • Positiver Hämoccult-Test: Mit diesem Test können geringe Mengen nicht sichtbaren Blutes im Stuhl nachgewiesen werden.
    • Änderung der Stuhlgewohnheiten wie anhaltender Durchfall (Diarrhoe) oder Verstopfung
    • Anhaltende Schmerzen im Bauchbereich
    • Bei symptomfreien Patienten zur Tumorsuche im Rahmen von Vorsorge-Untersuchungen

    Erkrankungen, die durch die Koloskopie erkannt werden können, sind:

    • Darmkrebs
    • Dickdarmpolypen (meist gutartige Gewächse)
    • Divertikulose - Divertikulitis: Als Divertikulose bezeichnet man Ausstülpungen der Darmwand. Entzünden sich diese Ausstülpungen, spricht man von Divertikulitis.
    • Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (z.B. Colitis ulcerosa, Morbus Crohn)

    Während der Koloskopie kann der Arzt auch Biopsien entnehmen. In einem Labor werden diese Gewebeproben schließlich untersucht, um eine genaue Diagnose zu erhalten.
    Zusätzlich zur Diagnostik ist es dem Arzt möglich, während der Koloskopie therapeutische Maßnahmen durchführen, z.B. Entfernung von Darmpolypen (Polypektomie) mit elektrischer Schlinge oder Zange.
    Seit Oktober 2002 gehört die Darmspiegelung zur gesetzlichen Darmkrebsvorsorge ab dem 55. Lebensjahr: Für Menschen in diesem Alter werden die Kosten einer Vorsorge-Darmspiegelung von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
    (nach oben)

    Was ist im Vorfeld der Koloskopie zu beachten?
    Blutverdünnende Medikamente auf Acetylsalicylsäurebasis (z.B. Aspirin, ASS, Godamed) müssen und sollen vor der Untersuchung nicht abgesetzt werden. Sog. Neue Antikoagulantien (Gerinnungshemmer) wie Pradaxa, Xarelto oder Eliquis müssen 24­ 36 Stunden vor der Untersuchung abgesetzt werden, falls Gewebsproben zu nehmen sind. Details müssen einige Tage vor der Untersuchung mit dem endoskopierenden Arzt oder Hausarzt besprochen werden. Bei Einnahme von Vitamin­K­ Antagonisten wie Marcumar oder modernen Blutplättchenhemmern wie Clopidogrel (Plavix) muß ebenfalls im Vorfeld der Untersuchung Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden, um das genaue Vorgehen bezüglich der Blutverdünnung bei der Endoskopie zu planen.

    Vor der Koloskopie wird der Darm des Patienten durch abführende Maßnahmen gereinigt. Die mineralhaltige Spüllösung wird heute im Allgemeinen geteilt getrunken: der erste Liter am Voraabend, der zweite Liter früh am Untersuchungstag; nur bei Untersuchungsterminen schon um 7.30 Uhr ist die Gesamtmenge am Vorabend zu trinken. Es stehen verschiedene Geschmacksrichtungen und auch alternative Darmreinigungsmethoden mit geringeren Trinkmengen zur Verfügung. Im Detail werden die jeweils zum Einsatz kommenden Abführmethoden im Allgemeinen bei einer Vorbesprechung des gesamten Untersuchungsablaufs in der Endoskopiepraxis besprochen und festgelegt.

    Sollte der Patient an einer akuten Divertikulitis (Entzündung vonDarmwand­Ausstülpungen) leiden, besteht die Gefahr, dass das Koloskop bei der Untersuchung die Darmwand durchstößt (Perforation). Um diese Komplikation zu vermeiden, wird der Arzt in diesem Fall zunächst auf eine Koloskopie verzichten und die Erkrankung mit Medikamenten behandeln.lutverdünnende Medikamente (z.B. Aspirin, ASS, Godamed oder Marcumar) sollten einige Zeit vorher abgesetzt werden. Vor der Koloskopie wird der Darm des Patienten durch abführende Maßnahmen gereinigt. So beginnt der Patient am Tag vor der Untersuchung, drei bis vier Liter mineralhaltige Spüllösung zu trinken, um den Darm zu säubern. Dabei muss der Patient nüchtern sein. Zusätzlich soll er viel Wasser, Saft oder Tee trinken, bis nur noch klare Flüssigkeit (wie Kamillentee) entleert wird.
    Sollte der Patient an einer akuten Divertikulitis (Entzündung vonDarmwand-Ausstülpungen) leiden, besteht die Gefahr, dass das Koloskop bei der Untersuchung die Darmwand durchstößt (Perforation). Um diese Komplikation zu vermeiden, wird der Arzt in diesem Fall zunächst auf eine Koloskopie verzichten und die Erkrankung mit Medikamenten behandeln.
    (nach oben)

    Wie läuft die Darmspiegelung ab?
    Ein sedierendes Medikament (im Allgemeinen Propofol) wird vor Beginn der Darmspiegelung verabreicht. Der Patient darf bis zu 24 Stunden nach der Untersuchung nicht selbstständig Kraftfahrzeuge fahren oder Maschinen bedienen. In diesem Fall sollte der Patient mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Taxi nach Hause bringen oder sich am besten abholen lassen!
    Bei der Untersuchung schiebt der Arzt das Koloskop über den After in den Mastdarm und von dort aus weiter in den gesamten Dickdarm vor. Durch das Einblasen von Luft entfaltet sich der Dickdarm und ist so besser für den Arzt einsehbar. Mit Hilfe der Biegsamkeit des Endoskops kann der Arzt die verschiedenen Windungen des Dickdarms gut überwinden und das Koloskop auf diese Weise bis zur Mündung des Dünndarms in den Dickdarm führen. Bei bestimmten Fragestellungen wird auch versucht, das Koloskop ein kurzes Stück (etwa zehn Zentimeter) weit in den Dünndarm hineinzuschieben.
    (nach oben)

    Welche Komplikationen können bei der Koloskopie auftreten?
    Da während der Untersuchung ein beruhigendes und schläfrig machendes Medikament, ein so genanntes sedierendes Mittel, gegeben wird, darf der Patient für den Rest des Tages nicht selbst ein Fahrzeug steuern. Daher sollte er mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder, falls er einen eigenen Pkw hat, nur als Mitfahrer zur Untersuchung kommen.
    In sehr seltenen Fällen kann es bei der Dickdarmspiegelung zur Durchstoßung der Darmwand (Perforation) kommen.
    Nachblutungen sind, vor allem nach Abtragung von Polypen, auch noch nach einigen Tagen möglich. Durch die Gabe eines sedierenden Medikaments kann es bei einer bestehenden Erkrankung zur Verschlechterung der Herz- und Lungenfunktion kommen.
    (nach oben)

    Besonders sanfte Darmspiegelung mit CO2
    Ab sofort können wir Ihnen eine sehr moderne technische Verbesserung anbieten, die eine besonders schonende und komfortable Durchführung der Darmspiegelung ermöglicht.
    Bei einer Darmspiegelung muss der Dickdarm für die Untersuchung entfaltet werden. Normalerweise wird dazu Raumluft eingeleitet, welche trotz weitgehender Absaugung am Ende der Spiegelung noch in größeren Mengen im Darm verbleiben und dadurch nach der Untersuchung für unangenehmes oder schmerzhaftes Blähungsgefühl sorgen kann.
    Die Verwendung von CO2 (Kohlendioxid) statt Raumluft hat den großen Vorteil, dass dieses Gas 150x schneller vom Körper abgebaut wird und somit die Beschwerden nach der Untersuchung deutlich reduziert werden können.
    Die Methode ist wissenschaftlich etabliert, sicher und ungefährlich - verwendet wird spezielles medizinisches Kohlendioxid.
    Da die Kosten für dieses Verfahren von den gesetzlichen Krankenkassen leider nicht erstattet werden, können wir gesetzlich versicherten Patienten die CO2-Koloskopie nur gegen eine Eigenleistung von €10,00* anbieten. Bei privat versicherten Patienten wird der Einsatz von CO2 ggf. im Rahmen der Rechnung mit aufgeführt (Analogziffer A370). Eine Kostenerstattung durch die jeweilige private Krankenkasse ist sehr wahrscheinlich, kann von uns jedoch nicht garantiert werden.
    Die Durchführung der Spiegelung mit normaler Raumluft ist natürlich ebenfalls weiterhin wie bisher verfügbar. Bitte informieren Sie unsere Mitarbeiterinnen am Untersuchungstag, welche Methode Sie in Anspruch nehmen möchten.

    Für weitere Informationen sprechen Sie unser Praxisteam gerne an.
    (nach oben)

    Magenspiegelung (Gastroskopie)
    Die Magenspiegelung (Gastroskopie) ist die wichtigste Untersuchungsmethode zur frühzeitigen Erkennung von Erkrankungen der Speiseröhre, des Magens und der oberen Dünndarmabschnitte. Ihre   Aussagekraft ist anderen Verfahren wie Röntgen und Ultraschall deutlich überlegen. Nur bei der sogenannten Endoskopie ist es dem Arzt möglich, die entsprechenden Organe unter direkter Sicht vergrößert und in Farbe zu untersuchen und falls nötig, direkt Gewebeproben aus auffälligen Veränderungen (schmerzlos!) zu entnehmen.
    Heute ist die Untersuchung durch die Verwendung moderner Geräte nicht mehr belastend für den Patienten. Dünne und flexible Endoskope ermöglichen es dem erfahrenen Arzt, die Untersuchung schonend und nicht belastend durchzuführen. Auf Wunsch ist die Untersuchung selbstverständlich mit Beruhigungs-/Schlafspritze möglich, allerdings muss dann am Untersuchungstag auf das Führen von Kraftfahrzeugen oder Bedienen von Maschinen verzichtet werden.
    (nach oben)

    Was ist eine Magenspiegelung?
    Die Magenspiegelung (Gastroskopie) ist eine endoskopische Untersuchung des Magens. Mit Hilfe eines speziellen Endoskops betrachtet der Arzt dabei die Speiseröhre (Ösophagus), den Magen und den Zwölffingerdarm (Duodenum).
    Diese Untersuchung wird auch als Ösophago-Gastro-Duodenoskopie (ÖGD) bezeichnet.
    (nach oben)

    Wie funktioniert die Magenspiegelung?
    Die Untersuchung erfolgt mit einem Gastroskop. Ein Gastroskop besteht aus einem sehr beweglichen, mit Kunststoff ummantelten Einführungsschlauch von weniger als 1 cm Durchmesser. Es besitzt eine Spül- und Absaugvorrichtung und einen Arbeitskanal, durch welchen Instrumente, z.B. Miniaturzangen zur Entnahme von Gewebsproben oder für therapeutische Eingriffe (z.B. Blutstillung) eingeführt werden können. An der Spitze befindet sich eine winzige Videokamera, die Bildübertragung erfolgt auf einen Monitor. Die Entnahme von Gewebeproben ist wie die gesamte Gastroskopie nicht schmerzhaft. Die Magenspiegelung dauert im Regelfall deutlich weniger als 10 Minuten.
    Gewebsproben können unter ASS-100- Behandlung durchgeführt werden, diese gerinnungshemmenden Medikamente müssen nicht vor der Untersuchung abgesetzt werden. Bei Einnahme anderer Gerinnungshemmer gelten die gleichen Einschränkungen, wie oben bei der Coloscopie/Darmspiegelung beschrieben; das jeweilig Vorgehen muss individuell im Vorfeld der Endoskopie mit dem endoskopierenden Arzt oder auch dem Hausarzt besprochen werden.
    (nach oben)

    Wann ist eine Magenspiegelung notwendig?
    Bei folgenden Beschwerden ist eine Gastroskopie sinnvoll:

    • Unklare Schluckstörungen
    • Wiederkehrendes Sodbrennen
    • Länger anhaltende Übelkeit, Brechreiz und Erbrechen
    • Blutarmut (Anämie)
    • Bluterbrechen oder Teerstuhl
    • Appetitlosigkeit und Gewichtsabnahme

    Außerdem wird die Gastroskopie zur Therapiekontrolle, z.B. bei Magengeschwüren und bei Blutungen aus dem Ösophagus- und Magenbereich oder zur Kontrolle nach Ösophagusentzündungen oder Magenoperationen angewandt.
    Mit der Gastroskopie kann der Arzt auch spezielle Behandlungen durchführen. Dazu gehören beispielsweise:

    • Endoskopische Blutstillung
    • Abtragung von Polypen im Magen und Zwölffingerdarm: Polypen sind Geschwülste der Schleimhaut.
    • Behandlung von Einengungen, z.B. in der Speiseröhre
    • Entfernung verschluckter Fremdkörper

    (nach oben)

    Was ist im Vorfeld der Magenspiegelung zu beachten?
    Um den Magen genau beurteilen zu können, muss dieser frei von Speiseresten sein. Deshalb sollte der Patient in der Regel mindestens 12 Stunden vor der Untersuchung nichts mehr essen oder trinken. Sollte eine "Beruhigungsspritze" oder "Kurznarkose" gewünscht oder empfohlen werden, darf der Patient bis zu 24 Stunden nach der Untersuchung nicht selbstständig Kraftfahrzeuge fahren oder Maschinen bedienen. In diesem Fall sollte er sich mit Bus oder Taxi nach Hause bringen oder sich am besten abholen lassen!
    (nach oben)

    Wie läuft die Magenspiegelung ab?
    Der Rachen wird vor der Untersuchung durch ein Spray örtlich betäubt, auf Wunsch bekommt der Patient zusätzlich eine Beruhigungsspritze (siehe oben). Beim auf der linken Seite liegenden Patienten führt der Arzt das Gastroskop über den Mund in die Speiseröhre ein, weiter in den Magen und in den nachfolgenden Zwölffingerdarm. Durch Einblasen von Luft entfaltet sich der Magen, sodass ihn der Arzt besser einsehen kann. Je nach Krankheitsbild kann der Arzt nun Biopsien, z.B. zur Feststellung von Magenbakterien (Helicobacter pylori), entnehmen oder therapeutische Eingriffe vornehmen.
    (nach oben)

    Welche Komplikationen können bei der Magenspiegelung auftreten?
    Endoskopische Untersuchungen werden weltweit seit vielen Jahren millionenfach sicher durchgeführt. Trotzdem kann es in sehr seltenen Fällen zu Komplikationen kommen. Zu nennen sind beispielsweise:

    • Verletzungen oder Durchstoßung (Perforation) der Wand des Verdauungstraktes
    • Stärkere oder verlängerte Blutungen nach Gewebeentnahme oder nach Abtragung von Polypen
    • Störungen der Atemfunktion und des Herz-Kreislaufsystems bei Patienten, die ein beruhigendes und schläfrig machendes Medikament bekommen haben: Die heutigen Endoskopie-Einrichtungen sind mit den nötigen Gegenmitteln und Notfalleinrichtungen ausgestattet.
    • Gebissschäden, vor allem bei lockeren Zähnen

    (nach oben)